Religiöse Erleuchtung und Gelebte Kultur
Religion wird in Indien groß geschrieben, gerade der Hinduismus wird von einem Großteil der Bevölkerung aktiv praktiziert und beeinflusst die Lebensweisen ebenso wie die Kulturen.

Der Hinduismus wird in verschiedenen Variationen praktiziert: Shaktismus, Vishnuismus und Shivaismus sind die am weitesten verbreiteten Glaubensrichtungen innerhalb des Hinduismus. Welcher Richtung der Gläubige angehört ist davon abhängig, welcher der Götter als der wichtigste angesehen wird. Aktionscodes & Rabatte

Beim Shivaismus wird der Gott Shiva verehrt. Aber auch die Götter Shakti, Vishnu, Ganesha und Krishna haben hier ihre Anhänger. Ziel des Gläubigen ist es, sich mit dem Göttlichen zu vereinen, einen shiva-ähnlichen Zustand zu erlangen. Nur wer sich mit Shiva vereint, sich frei macht vom weltlichen, kann dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt entkommen.

Im Vishnuismus steht die Inkarnation des Gottes Vishnu im Vordergrund. Buddha ist hier wohl die bekannteste Inkarnation des Gottes Vishnu.

Der Shaktismus verehrt Shakti, die urweibliche Kraft des Universums. Sie lenkt die Welt, hat direkten Einfluss auf die Erschaffung, die Erhaltung der Welt. Zum Shaktismus gehört auch der Tantrismus.



Taj Mahal in Indien

© Dieter Schütz / pixelio.de



Nebst diesen Hauptvarianten des Hinduismus gibt es noch zahlreiche weitere Formen und unzählige Gottheiten. Sie stellen ein für den Außenstehenden verwirrendes Geflecht dar, und finden sich in zahlreichen Schreins und Tempeln wieder.

Auch der Buddhismus hat seine Ursprünge in Indien, spielt heute unter den Religionen Indiens eine sehr untergeordnete Rolle. Rund 80% der Bevölkerung gehören dem Hinduismus an, dem Islam immerhin noch 13%. Alle anderen Religionen wie das Christentum, oder auch der Buddhismus spielen in Indien eher keine große Rolle.