Die indische Küche
Die Küche Indiens ist so unterschiedlich ausgeprägt wie die geographischen Klimazonen. Während im Norden Indien viel Weizen angebaut und zu Brot verarbeitet wird, ist im Süden des Landes der Reis die Hauptnahrungsquelle. Doch nicht nur die geographischen Begebenheiten bestimmen den Speiseplan der Menschen in Indien. Gerade auch die religiösen Ansichten nehmen hier großen Einfluss. So sind die meisten Hindus Vegetarier, und wenn sie Fleisch essen, dann auf keinen Fall Rind. Die Muslime hingegen verzichten auf Schweinefleisch. So ist das Huhn der Haupt-Fleischlieferant, obgleich hier Fleisch eher als Beilage bei indischen Gerichten anzusehen ist. Hauptteil der Speisen sind Hülsenfrüchte, wie Kichererbsen oder Linsen.

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Indien erleben

© doozi / pixelio.de


International steht Curry für die indische Küche. Doch so, wie wir Curry kennen (als Pulver, Paste oder Fertigsauce) wird es in Indien selbst nicht verwendet. Hier ist Curry (kari) eigentlich nur die Bezeichnung für Sauce, dafür, dass Gemüse, Fleisch oder Fisch in Sauce gegart wurde. Hierfür werden Gewürzmischungen verwendet, die nach Familienrezepten zusammengemischt werden. Diese werden als Masala bezeichnet.